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mondo fumatore

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sound





Mondo Fumatore



Mondo Fumatore schütteln die Fundamente und exploiten die Höhepunkte der Prä-Sampling-‚Ära
mit Hilfe eines Diktiergeräts. Und haben dabei
nicht weniger als 666 Jahrzehnte Popmusikin
ihren Reisetaschen.

Die drei Berliner, Mondomarc, Gwendolin und
Berndt, schrauben seit `96 an ihrem Klangkos-
mos um ein Schlagzeug und zwei Gitarren herum
und gebrauchsentwenden dabei so ziemlich alles,
was zwischen preiswerten Casios, Mundharmoni-
kas, analogen Kuriositäten, Spielzeug aus buntem Plastik, billig-Samplern ohne nennenswerteSpei-
cherkapazität und dem bekannten Diktier-gerät
in den Straßen der Stadt aufzutreiben ist.

Mittlerweile minus Schlagzeuger Berndt, und also
zum Duo geschrumpft, digitalisieren sich Mondo
Fumatore zusehends; selbstredend ohne dabei
den spezifisch-trashigen Mondo-Sound™ zu
verlieren.




The Staff:

MondoMarc - guitars, vocals, drums,
soundscapes, keyboards

Gwendolin - guitars, drums, keyboards, vocals,
percussion

(Berndt - drums, guitars, vocals, keyboards,
percussion, beat boxing, soundscapes)




“Mondo Fumatore plays Rodeo” CD | LP (2000)


Was sonst?

Mondomarc und Gwendolin, bis auf weiteres
minus Berndt und also zum Duo geschrumpft, gehen steil. Der auf ihrem 98er Killer-Debüt „Rolling
like an egg“ kultivierte spezifisch-trashige Mondo-
Sound™, sie wissen schon, nimmt die nächste Stufe.

Zwischen allen Stühlen, über jeden Zweifel er-haben, glitzert und glimmert es an allen Ecken und Enden. Und die Losung lautet: MEHR!
Mondo Fumatore sind im Haus, in allen Häusern eigentlich, und haben wieder das definitive Statement in Sachen moderne Rockproduktion zum kleinen Preis aus dem Hut gezaubert.
Die Direktiven sind klar: Es muss abgehen, es muss rocken, es muss packen, es muss smashen, es muss richtig Spaß machen. Indie-Keller? Tanzflur? Großraumdiscothek? Egal. Ab dafür!

Gitarren, logisch, Beats, Dots, Loops nicht zu
knapp, Scratches, Maracas, Mundharmonikas,
Sample-Angriff, Vocoder-Surfen mit MC Berndt, Geigen aus echtem Schrot und Korn undundund.
Soundscapes, wie aus marsianischen Spaghetti-Western extrahiert, treffen auf Schuhe aus hand-
vernietetem Alligatorenfell. Kreuzweise verchrom-
te Synthie-Schlieren, Jahrgang 1981, packen die
Badehose ein. Verstörendes, so noch nie Gehör-
tes, und immer wieder die großartigsten Melodien
an einem Tisch mit galaktischen Kühen. Man kennt sich, man tobt sich aus, man fühlt sich
jung.

All das und noch viel mehr zu Hören auf diesem
wundervollen Album

 

 

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